Green IT ist auf dem Vormarsch!
Die einmaligen Chancen der IT …
Immer mehr IT-Firmen setzen heutzutage auf den laufenden Trend zur vorbeugenden Optimierung ihrer Verfahren im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung und den Umweltschutz. Messen, Ausstellungen und Tagungen gehen in zunehmenden Maße auf aktuelle Umweltfragen ein (z.B. die letzte CeBIT in Hannover mit ihrem Green IT Guide) oder setzen sogar die Akzente auf die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung (z.B. die kürzlich stattgefundene Green IT 08 Conference in London). Das Battelle-Institut gibt die Green IT als einer der Top-Ten Green-Trends bis 2020 an!
… nachthaltige Entwicklung zu fördern
Die unmittelbaren Gefahren hoch-toxischer Abfälle, die bei der Herstellung von IT-Produkten entstehen, fallen uns in diesem Zusammenhang zunächst sofort ein. Sie sollten uns aber keineswegs den Blick auf die enormen Perspektiven der IT bei der Lösung von Umweltproblemen versperren sowie auf deren einmaliges Einsatzpotential, in “geballter” Kombination von Datenverarbeitung, Steuerungstechnik und Kommunikationstechnologie die eigentliche Planung und Durchführung umweltkompatibler und nachhaltiger Entwicklungen zu perfektionieren (Siehe “Smart Metering” weiter unten).
Im Folgenden möchte ich diese Schlüsselrolle der IT kurz und querschnittartig skizzieren. Dabei werde ich die ipcas-Produkte und -entwicklungen zur beispielhaften Veranschaulichung heranziehen. Dieser Ausblick vermag es auch das “Green IT”-Profil dieser Firma hervorzuheben und noch einen weiteren bisher verborgenen Aspekt der Bedeutung von “Industrial Solutions” vergegenwärtigen, nämlich Unternehmen nicht nur beim Geschäftserfolg, sondern auch bei der Erfüllung ihrer Umweltziele und der Optimierung ihrer TQM zu unterstutzen.
Kontrolle von Verbrauch und Entsorgung toxischer Substanzen
Die Bestrebung, den Verbrauch toxischer Substanzen zu reduzieren bzw. zu unterbinden und die Entsorgung strenger zu regeln — ein lang-jähriges Anliegen äußerster Umweltrelevanz — scheint endlich Früchte zu tragen, und zwar in Form der neuen EU-Richtlinien zur Reglementierung der Stoffkreisläufe. Da in Deutschland hergestellt, müssen die Hardware-Produkte von ipcas selbstverständlich mit den Normen der Europäischen RoHS-Richtlinie übereinstimmen. Diese regelt die Verarbeitung toxischer Substanzen in elektrischen und elektronischen Produkten. Das betroffene Spektrum erstreckt sich auf Blei, Kadmium, Quecksilber, Chrom (sechswertig) sowie die als Flammenverzögerer eingesetzten polybromierten Biphenyle (PBB) und polybromierten Diphenylether (PBDE). Ebenso selbstverständlich entspechen ipcas-Produkte auch den Standards der Europäischen WEEE Richtlinie, die die Verantwortlichkeiten für die Entsorgung elektronischer Produkte regelt.
Reduzierung des Stromverbrauchs
Der Aspekt des Energiesparens ergänzt unsere Betrachtung. Die Entwicklung von Computermodulen und -komponenten mit immer geringerem Stromverbrauch stellt einen weiteren positiven Green-IT-Trend dar, der u.a. aus der Notwendigkeit, Energiekosten zu senken, entstanden ist (Ars System Guide special: it’s easy being green). Bei der Entwicklung ihrer Produkte hat ipcas GmbH besonders darauf Wert gelegt, die passenden Komponenten zusammenzustellen, um einen niedrigen Energieverbrauch zu erzielen. Das Ergebnis spricht für sich: Alle ipcas Produkte verbrauchen weniger als 1,7 Watt im Betriebsmodus und nur noch 1,17 Watt im Standby-Betrieb!
Kleincomputer ohne rotierende Teile
Im Hauptartikel “Green IT” der Verlegerbeilage zur CeBIT 2008 der Zeitschrift “Computerwoche” schrieb Rainer Weidmann von T-Systems, dass …
” …40 Prozent der Energieaufnahme im Rechenzentrum auf das Konto der Lüfter gehen.” (Computerwoche-Beilage, 22.02.08, S. 27).
Wie auch immer der Anteil bei kleineren Systemen ausfallen mag, so ist doch zu erwarten, dass ein ähnlich beachtlicher Teil auch für deren Kühlsysteme verbraucht wird, z.B. durch rotierende Teile . Im Gegensatz dazu hat die Firma ipcas sich besonders dafür eingesetzt “Embedded CPUs” zu verwenden, die mit passiver Kühlung auskommen und deshalb keiner rotierenden Teile zur Belüftung bedürfen. Diesem Umstand ist es in besonderem Maße auch zu verdanken, dass der Gesamtverbrauch ihrer Produkte so unglaublich niedrig ist.
“Smart Metering” dient auch dem Umweltschutz
Bisher wurde nur berücksichtigt, wie die IT- und Elektronikindustrie mit ihren eigenen, durch den Verbrauch von Energie und Rohstoffen verursachten Umweltauswirkungen umgeht. Vielleicht sind aber die entscheidenden Beiträge hierzu gerade darin zu erwarten, wie nachhaltige Entwicklungen mit Hilfe von IT und elektronischer Geräte überhaupt erst im großen Stil bewerkstelligt werden können. Einer dieser Ansätze stellt das “Smart Metering” – rechner-gestütze, vernetzt abrufbare Messverfahren zum Erfassen von Energie- und Ressourcenverbrauch – dar.
Das Konzept beinhaltet, herkömmliche (bisher von Hand abgelesene) S0-Messsysteme für die öffentliche Versorgung von Strom, Wasser, Heizung und Gas mit anspruchsvoller top-moderner IT-Technologie auszustatten, um eine präzise, effiziente, und durchgehend automatische Online-Überwachung, Auswertung, Visualisierung, Archivierung, etc. zu erzielen …
Das ipcas Computermodul Metering.Network, zum Beispiel, hat genau das zum Ziel. Indem es verschiedene Verursacher des Gesamtverbrauchs aufschlüsselt, örtlich erfasst, zusammenstellt, vergleichend analysiert und auswertet – wer/was verbraucht wieviel zu welcher Zeit (Spitzenlasten) – werden Lieferanten und Verbraucher gleichermaßen in die Lage versetzt, ihre Einsparungsprogramme oder Lastenpläne auf eine solide, systematische Grundlage zu stellen. Stromfresser, Wasserverschwender, “Spitzenlastverursacher”, Leckagen und Dämmschwächen werden dadurch erheblich leichter entdeckt, zurückverfolgt, aufgezeigt, und eliminiert bzw. behoben. Dadurch zählen Online-Messkonzepte wie Metering.Network zur Spitzen-Technology, die eine Schlüsselrolle bei der Einsparung natürlicher Ressourcen spielen wird. Diese Technik dient den Verbrauchern nicht nur zur Reduzierung ihrer Rechnungen (für Strom-, Gas-, etc.) – sondern unterstützt auch den Zielen des Umweltschutzes (etwa durch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, sowie der Auswirkungen aufgrund von Strategien, die die Einsparung vor der Bereitstellung den Vorrang geben, etc.). Schauen Sie doch wie dieses Konzept in Ihr Schaltschrank hineinpasst.
Software zum Ressourcen-/Energiesparen
Ergänzende Software-Pakete sind zum Rohstoff- und Energiemanagement in den letzten Jahren vielfach entwickelt worden. Das durchgängige, multi-dimensionale, ipcas FAMOUS Factory Monitoring and Analysing Tool – allgemein für die universelle Betriebsdatenerfassung (BDE) zur Steigerung der Betriebseffizienz und zur Behebung von Schwachstellen im Produktionsbetrieb entwickelt – kann auch gezielt zu diesem Zweck eingesetzt werden. Neben vielen anderen Funktionen gibt FAMOUS Herstellern ein extrem kostengünstiges Instrumentarium an die Hand, mit dem sie systematisch alle Maschinen-, Betriebs- und Produktionsdaten erfassen, zurückverfolgen, und analysieren, umfassende Auswertungen der Produktionsprozesse erstellen, und dementsprechend solide, breitgefächerte Einsparungsprogramme und Auslastungspläne entwickeln können.
Vernetzung spart Kraftstoff und reduziert Emissionen
Ob Online-Überwachung, Datenerfassung, Online-Protokollieren, Fernsteuerung, Fernwartung oder Telemarketing, etc. – die Systemvernetzung unterstützt uns bei der Reduzierung oder sogar Vermeidung von Fahrstrecken hin und zurück zum Arbeitsplatz (Produktionseinheiten, Versuchsstände, Messstationen, Gebäuden, Warenhäuser, etc) und ermöglichen es uns so Kraftstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Das enorme Ressourceneinsparungs- und Umweltschutzpotential, das die Vernetzung mit sich bringt, ist in dem Battelle Top-Ten Green-Trend-Rreport besonders brisant beschrieben:
“Es gibt eine Schätzung, wonach mindestens 33 million Amerikaner heute ausschließlich in Home-Offices arbeiten könnten, was 67 Millionen Tonnen pro Jahr an potentiellen Treibhausgasemissionen einsparen, und den Kraftstoffverbrauch soweit reduzieren würde, dass die U.S.-Ölimporte sinken könnten.”
Da alle ipcas-Hardware-Produkte in verschiedener Weise netzfähig ausgeführt sind, tragen auch diese zum positiven Effekt bei.
Online-Dokumentation fördert Wald–/Artenschutz
Der im Informationszeitalter rapide ansteigende Papierbedarf hat zu einem beträchtlichen Teil zur großflächen Abholzung im globalen Maßstab beigetragen, wobei insbesondere die bisher unberührten Urwälder mit großem Artenschutzpotential in der ganzen Welt am stärksten davon betroffen sind. Gegenmaßnahmen wie das Papier-Recycling, der Anbau von Faserpflanzen, etc. wurden entwickelt, um diese Situation zu entschärfen. Technologische Innovationen im Papierdruckverfahren können diese positive Entwicklung noch weiter unterstützen.
Ipcas-Produkte bieten in dieser Hinsicht eine ganze Reihe innovativer Lösungsansätze – von Papier sparenden bis zu papierlosen Ausführungen bzw. Funktionsweisen. Der ipcas RS232 zu USB Konverter und der Centronics zu USB Konverter, zum Beispiel, helfen Ihnen Papier zu sparen, indem zur Optimierung des Druckvorgangs die Daten zu einzelnen Druckzeilen angesammelt werden, bevor sie seitenweise ausgedruckt werden. Unter vielen anderen möglichen ipcas-Produktanwendungen kann der Daten-/Event-Logger auch bei Druckverfahren zum Papierseiten-Zählen verwendet werden, um den Papierverbrauch zu optimieren und den Ausschuss zu minimieren.
Das bei weitem größte Papiereinsparungspotential liegt jedoch in den papierlosen Online-Dokumentationssystemen, die von allen ipcas-Hardwareprodukten unterstützt werden. Aufgrund flankierender Maßnahmen wie etwa entsprechende Gesetzgebungen sowie die generelle Einführung nachhaltiger Geschäftspraktiken, die die Online-Dokumentation erst flächendeckend ermöglichen, ist es denkbar, dass zumindest eine der größeren Ursachen für die weltweite Abholzung mittelfristig beseitigt werden könnte …
Fazit: Die gute Nachricht ist …
… alle diese erwähnten Trends und Entwicklungen, einschließlich die von ipcas-Produkten, sind nicht nur dazu angelegt, Energie und Rohmaterialien einzusparen und dadurch die Umwelt zu schonen, sondern ermöglichen es Ihnen und Ihren Kunden gleichzeitig zusätzlich, Rechnungen für Strom-, Gas-, Wasser- etc. zu verringern und Betriebskosten einzusparen!